Personen (Anzahl: 12)

      Abrahamson , Werner Hans Frederik geboren am: 0000-00-00 in: 1 gestorben am: 2022-09-18 in: 1 Verhältnis zu Lessing: Wirkungsstätte: 1 Beschreibung: Im Brotberuf dänischer Offizier, war Abrahamson auch als Pädagoge, Sprachlehrer, Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer tätig. Nach zum Teil autodidaktischer Ausbildung besuchte er die Landkadettenakademie in Kopenhagen und wurde 1771 Lehrer für Sprachen, Stilkunde, Geographie und Geschichte an der dortigen Artillerieschule. Abrahamsons Interessen waren vielfältig, er war Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer, forschte über Runen, mittelalterliche Literatur, Militärgeschichte und andere Themen, schrieb umfangreiche Kritiken und Publikationen. Früh engagierte er sich für den Denkmalschutz, außerdem nahm er hohe Ämter bei den Freimaurern wahr und publizierte zur Freimaurerei. Als aufklärerischer Geist suchte er ebenso die allgemeine Volksbildung zu verbessern wie die besonderen Beziehungen zwischen Deutschen und Dänen; als Liebhaber der dänischen Literatur schrieb er deutsche und dänische Sprachlehren und Wörterbücher. In einem 1780 erschienenen Reisebericht berichtet Abrahamson ausführlich von seinem etwa sechswöchigen Aufenthalt im Sommer 1778 in Wolfenbüttel und seine Gespräche mit Lessing, die vor allem Zustand und Probleme der Herzoglichen Bibliothek betreffen. GND: 124390420 ADB: Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Hans_Friedrich_Abrahamson Bibliographische Angabe: Internet:
      Bergmann von , Liborius geboren am: 0000-00-00 in: 1 gestorben am: 2014-07-18 in: 1 Verhältnis zu Lessing: Wirkungsstätte: 1 Beschreibung: Der in einem lettischen Pfarrhaus geborene v. Bergmann wuchs in Riga auf, wird als Schüler Herders erwähnt und nahm 1774 das Studium der Theologie und Philosophie in Leipzig auf, wo er u.a. bei  Ernesti hörte und in den Familien des Künstlers Johann Michael Stock und des Verlegers Bernhard Christoph Breitkopf verkehrte. Der kunstinteressierte junge Mann lernte auf verschiedenen Reisen um 1779 u.a. Klopstock, Lavater und Bodmer kennen, schloss als führendes Mitglied der Freimaurer auch Bekanntschaft mit Lessings Dienstherrn Karl Wilhelm Ferdinand und kehrte nach Aufenthalten in der Schweiz, Frankreich und England wohl 1780 nach Livland zurück, um die theologische Laufbahn einzuschlagen. In seiner Vaterstadt wurde Bergmann Oberpastor und Privatgelehrter, mit einem weiten, literarischen kulturellen und gemeinnützigen Tätigkeitsfeld. Er gilt als vorzüglicher Kenner sowohl der Kirchen- wie der Landesgeschichte, bedeutender Sammler von Handschriften, Kunstwerken und Münzen, hielt naturwissenschaftliche Vorlesungen etwa zu Phänomenen des Magnetismus, der Elektrizität oder Wetterkunde, erfreute sich aber auch als Prediger großer Beliebtheit und gründete u.a. das sog. Nikolai-Armen- und Arbeiterhaus (1794), die Armendirektion (1808), aber auch das Livländische Kunstmuseum mit Schenkungen aus eigenem Besitz (1816). Lessing traf er im März 1778 als Besucher der Herzoglichen Bibliothek, ins Stammbuch des damaligen Studenten schrieb Lessing den mehrfach für Stammbücher verwendeten Satz: »Tempora tempore tempera.« (Die Zeitumstände mildern sich mit der Zeit) am 4. März 1778. GND: 136619967 ADB: https://www.deutsche-biographie.de/sfz68183.html#indexcontent Wikipedia: Bibliographische Angabe: Internet:
      Bindseil , Christian Heinrich geboren am: 0000-00-00 in: 1 gestorben am: 0000-00-00 in: 1 Verhältnis zu Lessing: Wirkungsstätte: 1 Beschreibung: Wolfenbütteler Verleger. Der Sohn von Johann Wilhelm Bindseil übernahm 1777 die Druckerei seines Vaters und führte sie bis zu seinem Tode 1835 weiter. Nicht eigentlich an der Nachfolge des elterlichen Geschäfts interessiert, für das der jüngere Bruder vorgesehen war, begann Bindseil das Studium der Theologie in Helmstedt. Nach nur einem halben Studienjahr sollte er 1777 nach dem plötzlichen Tod des Bruders nach Wolfenbüttel zurückkehren. Um die nötigen Kenntnisse zu erwerben, ging Bindseil allerdings zunächst zu Johann Gottlieb Emanuel Breitkopf nach Leipzig. Seine Erfahrungen vertiefte er durch den Kontakt mit Druckern wie Ernst Wilhelm Gottlieb Kircher und Friedrich Hermann Nestler. Die Arbeiten für die Schulbuchhandlung, den Verlag »Ludolph Schröders Erben« in Braunschweig sowie die Fleckeisensche Buchhandlung in Helmstedt sorgten zunächst für eine stabile Auftragslage. Vor allem nach Gründung der Schulbuchhandlungs- Druckerei in Braunschweig verschlechterte sich die wirtschaftliche Lage des Druckhauses indes und konnte auch durch den Druck der vom Braunschweiger Pastor Herrmann Bräß (1738-97) mit Billigung Karl Wilhelm Ferdinands herausgegebenen Zeitung für Städte, Flecken und Dörfer, insonderheit für die lieben Landleute alt und jung nicht entscheidend verbessert werden. Bei Bindseil wurden mehrere Ausgaben von Lessings Bibliothekszeitschrift Zur Geschichte und Litteratur gedruckt; engere Kontakte mit Lessing sind nicht überliefert. GND: 0 ADB: Wikipedia: Bibliographische Angabe: Internet: https://books.google.de/books?id=501nAAAAcAAJ&pg=PP130&dq=johann+wilhelm+bindseil&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwih05np387eAhXhwosKHehzApsQ6AEILjAB#v=onepage&q=johann%20wilhelm%20bindseil&f=false
      Bindseil , Johann Wilhelm geboren am: 2001-01-17 in: 1 gestorben am: 0000-00-00 in: 1 Verhältnis zu Lessing: Wirkungsstätte: 1 Beschreibung: Bindseil, in Wernigerode geboren, übernahm 1751 die Wolfenbütteler Druckerei als Ehemann von Sophia Catharina Bartsch, deren verstorbener Mann sie wiederum »im 17. Jahrhundert von der Familie Bißmarck übernommen hatte.« (Raabe, Spaziergänge: 47f.) Bindseil druckte u.a. für den Verlag Ludolph Schröders Erben, darunter Predigten des Abts Jerusalem, Gedichte Zachariäs oder Eberts Übersetzung der Night-Thoughts von Edward Young (Nachtgedanken, 1768) sowie Franz Anton Knittels Entdeckung eines Fragments der gotischen Bibel-Übersetzung des Ulfilas (bzw. Wulfilas). 1772, nach seinem Tod, bezeichnet Lessing ihn in einem Brief an seinen Bruder Karl vom 5. Dez. ganz familiär als »mein Buchdrucker«. GND: 0 ADB: Wikipedia: Bibliographische Angabe: Internet: https://books.google.de/books?id=501nAAAAcAAJ&pg=PP130&dq=johann+wilhelm+bindseil&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwih05np387eAhXhwosKHehzApsQ6AEILjAB#v=onepage&q=johann%20wilhelm%20bindseil&f=false
      Bindseil, geb. Bartsch , Sophia Catharina geboren am: 2001-01-17 in: 1 gestorben am: 2001-01-17 in: 1 Verhältnis zu Lessing: Wirkungsstätte: 1 Beschreibung: Sophia Catharina Bindseil, Tochter des Hof- und Kanzleibuchdruckers Christian Bartsch und Frau von Johann Wilhelm Bindseil, übernahm die »Fürstliche Hof- und Kanzleidruckerei« ab 1770, führte die Druckerei nach dem Tod ihres Mannes 1772 weiter und übergab sie ihrem Sohn Christian Heinrich im Jahr 1777. Das Handwerk der schwarzen Kunst beherrschte Sophia Catharina Bindseil auch selbst, notgedrungen musste sie den Geschäftsbetrieb über Jahre führen; 1780 beklagt sich Lessing in einem Brief an den »Faktor Gebler« über die lange Zeit der Drucklegung des sechsten Beitrag von Zur Geschichte und Litteratur (1781), im Kontext seiner Studien zu Des Theophilus Presbyter Schrift über verschiedene Kunstfertigkeiten (Diversarum Artium Schedula). GND: 0 ADB: Wikipedia: Bibliographische Angabe: Internet: https://books.google.de/books?id=501nAAAAcAAJ&pg=PP130&dq=johann+wilhelm+bindseil&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwih05np387eAhXhwosKHehzApsQ6AEILjAB#v=onepage&q=johann%20wilhelm%20bindseil&f=false
      Böhm , Petrus geboren am: 0000-00-00 in: 1 gestorben am: 2001-01-17 in: 1 Verhältnis zu Lessing: Wirkungsstätte: 1 Beschreibung: Benediktinerpater in Fulda, Theologe und Bibliothekar. Böhm studierte am Jesuiten-Gymnasium seiner Heimatstadt, wurde 1772 Priester und kurz darauf außerordentlicher Professor der Physik an der Universität Fulda, seit 1773 ordentlicher Professor. Da Böhm bereits 1770 einen Katalog über die Kloster- und Hofbibliothek zu Fulda verfasst hatte, übertrug ihm der Fürstbischof und Abt von Fulda Heinrich VIII. von Bibra im Jahr 1777 das Amt des ersten Bibliothekars. Über den Gründungsvorgang berichtet der Bibliothekar in seinen Nachrichten von der Ordentlichen Bibliothek zu Fulda (1811). Er wurde 1779 Professor der Dogmatik, 1780 der Kirchengeschichte, lehrte zeitweilig aber auch Patrologie und Literaturgeschichte. Zur Förderung seiner wissenschaftlichen Ausbildung und Weltkenntnis konnte Böhm in den Jahren 1776 und 1778 drei größere Reisen antreten, die ihn mit der Gelehrtenwelt in Verbindung brachten. Anfang Oktober 1776 besuchte er Wolfenbüttel und die Herzogliche Bibliothek, wo er mit Lessing als auch mit dem Bibliotheksdiener und apostasierten Franziskaner Cichin zusammentraf. Literatur: Anton Pustet: Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens und seiner Zweige (Bd. 24-25, 1903). Gregor Richter: Die bürgerlichen Benediktiner der Abtei Fulda von 1627 bis 1802. Fulda 1911, S. 152f. GND: 0 ADB: Wikipedia: Bibliographische Angabe: Internet:
      Calau , Benjamin geboren am: 0000-00-00 in: 1 gestorben am: 0000-00-00 in: 1 Verhältnis zu Lessing: Wirkungsstätte: 1 Beschreibung: Maler in Leipzig und Berlin. 1755 kursächsischer Hofmaler. Von 1749 bis 1771 lebte Calau in Leipzig – dort wurde er 1755 kursächsischer Hofmaler. Vor 1770 unternahm er zahlreiche Experimente im Bereich der Wachsmalerei und der „enkaustischen Malerei“. Dieses bereits seit der Antike bestehende und von Plinius dem Älteren beschriebene Verfahren war seit dem 6. Jahrhundert verlorengegangen. Calau rekonstruierte die Enkaustik der Römer zwar nicht, aber er entwickelte ein eigenes, auch in der Praxis brauchbares Verfahren, in Wachs zu malen. Hierzu gab er 1769 die Schrift Ausführliche Versuche, wie das Punische oder Eleodorische Wachs aufzulösen heraus. In Berlin war man von jener Technik fasziniert, so dass Calau seit 1771 dort ansässig wurde. Hier brachte er es zum Hofmaler Friedrichs II. und wurde Mitglied der Akademie der Künste. 1772 erhielt er ein preußisches Privileg für den Vertrieb seiner Wachsfarben, über deren genaue Zusammensetzung heute nichts mehr bekannt ist. In eben jener Wachsfarbenmalerei fertigte er 1770 auch neun Porträts für den berühmten „Freundschaftstempel“ des Dichters Johann Wilhelm Ludwig Gleim in Halberstadt an. Im gleichen Jahr malte er auch Lessings Frau Eva König, zwischen dem 19. und 23. Juli, als diese sich auf ihrer Rückreise von Pyrmont in Braunschweig aufhielt. GND: 130614386 ADB: Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Calau Bibliographische Angabe: Internet:
      Kampkaspar zu , Dario geboren am: 0000-00-00 in: 1 gestorben am: 2013-11-17 in: 1 Verhältnis zu Lessing: Wirkungsstätte: 1 Beschreibung: asdf asdf asdf a GND: 0 ADB: Wikipedia: Bibliographische Angabe: Internet:
      Kampkaspar zu , Dario geboren am: 0000-00-00 in: 5 gestorben am: 2013-11-17 in: 2 Verhältnis zu Lessing: Wirkungsstätte: 2 Beschreibung: asdf asdf asdf a GND: 0 ADB: Wikipedia: Bibliographische Angabe: Internet:
      Kampkaspar zu , Dario geboren am: 0000-00-00 in: 5 gestorben am: 2013-11-17 in: 13 Verhältnis zu Lessing: Wirkungsstätte: 2 Beschreibung: asdf asdf asdf a GND: 0 ADB: Wikipedia: Bibliographische Angabe: Internet:
      Kampkaspar zu , Dario geboren am: 1683-06-21 in: 5 gestorben am: 1718-11-13 in: 13 Verhältnis zu Lessing: Wirkungsstätte: 2 Beschreibung: etwas mehr Text GND: 0 ADB: Wikipedia: Bibliographische Angabe: Internet:
      test test , test geboren am: 2001-01-17 in: 1 gestorben am: 2001-01-17 in: 13 Verhältnis zu Lessing: Wirkungsstätte: 2 Beschreibung: afasdfafasdfasddf GND: 0 ADB: https://dev.baukast.digital/lessing/eingabe_personenlexikon.php Wikipedia: http://www.test.de Bibliographische Angabe: https://dev.baukast.digital/lessing/eingabe_personenlexikon.php Internet: https://dev.baukast.digital/lessing/eingabe_personenlexikon.php


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